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Um anderen Menschen helfen zu können, ihre Beziehungen vor dem Tod zu klären und ihr Leben in Frieden zu beenden, müssen wir lernen, die eigene Vergänglichkeit zu akzeptieren!
Es ist nur möglich eine gute Begleitung anzubieten, wenn wir uns selber immer wieder reflektieren und an all unseren Ecken und Kanten arbeiten – so wie an einem Stein, der durch fliessendes Wasser immer feiner und runder wird!
Sinn der Begleitung ist, den Menschen in seinem SEIN zu begleiten. Als Begleitende übe ich mich darin, mein Herz offen zu haben, mich mit meiner Mitte zu verbinden, und so einen Raum für Offenheit, Zuversicht, Mitgefühl und liebende Güte zu errichten.
... Somit ist es möglich Ursachen von Schmerz zu erkennen
... das Transformieren von Leiden zu vermitteln
... zu verwirrten und dementen Patienten eine Verbindung herzustellen
... Bedürfnisse eines sterbenden oder leidenden Menschen zu erkennen
... jedoch auch die Trauernden zu unterstützen, ihren Verlust anzunehmen, so dass sie
sich dem Leben wieder öffnen können
Es gibt verschiedene Formen von Sterben. Auf der einen Seite der grosse Tod – also der physische Abschied vom Körper. Auf der anderen Seite gibt es während eines menschlichen Lebens verschiedene Formen des „kleinen Todes“, wie z.B. der Verlust des Arbeitsplatzes, das Ende einer Liebesbeziehung, der Verlust eines Organes durch eine Krankheit oder Unfall etc.
Wenn es mir gelingt, Mut, Zuversicht, Vertrauen, Liebe und auch Humor vermitteln zu können, dann ist das auch immer für mich selber ein Geschenk. Ich empfinde immer eine grosse Dankbarkeit für die Menschen, welche mir ihr Vertrauen schenken. So bin auch ich immer Schüler, wie jeder Mensch, welcher mir begegnet, auch für mich immer Lehrer ist !
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